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Die Einführung "grüner" Energietechnologien am Markt hat den Weg für die Verbreitung vielseitigster Geräte und Zubehör geebnet. Diese Geräte haben traditionelle Techniken ersetzt und einige dieser neuen Anlagen wurden bereits wieder durch noch modernere Entwicklungen ersetzt. Manchen Technologien, die wir nutzen werden ständig modernisiert und ersetzt, wodurch das Problem der Schadstoffbeseitigung der Abfälle früherer Technologien entsteht.
Ein Beispiel für Abfallstoffe gruener Technologie ist das Silizium in Photovoltaik-Anlagen (PV) bzw. in den Solarmodulen. Die Sonnenkollektoren werden eingesetzt um die Energie der Sonne einzufangen und für die Stromversorgung in Haushalten und Firmenräumen zu verwerten. Deren durchschnittliche Lebensdauer beträgt ca. 30 Jahre, daher ist die Anzahl der PV Solarmodule, die augenblicklich entsorgt werden, müssen noch relativ gering.
Es ist jedoch abzusehen, dass in nicht allzu ferner Zukunft die Schadstoffbeseitigung und Entsorgung von Solarmodulen wird zu einem Problem werden, da die momentanen Benutzer ihre Anlagen ersetzen werden müssen.
PV-Module sind grundsätzlich noch relativ sicher zu entsorgen, da die chemisch reaktionsfähigen Komponenten in Glas oder Plastik eingeschlossen sind, und die Bestandteile größtenteils unlösbar sind. Dennoch enthalten manche Modultypen gefährliche Schadstoffe. Daher entwickeln PV-Industriezweige nun Technologien, um diese Komponenten zurückholen und recyceln. So gesehen ist Schadstoff-Recycling für Abfallstoffe grüner Technologieentwicklungen ein dringendes Anliegen, das mit der Erforschung und Weiterentwicklung erneuerbarer Energien Hand in Hand gehen sollte.
Forschungsprojekte wurden durchgeführt um Methoden zum Recycling von PV Solarmodulen und ihren Betsandteilen zu untersuchen. 1998 präsentierten Wissenschaftler und Techniker Ihre Ergebnisse zur Erforschung einer Lösung der bedrohlich näherrückenden Herausforderung des Recycling von Photovoltaikzellen. Seither haben weitere Forschungsinstitute der Solarindustrie ihre Arbeit darauf konzentriert Wege zu finden, die diese Aufgabe lösen. Manche Studien zielen in die Richtung die Anzahl der Komponenten in den Modulen zu verringern, um somit die Menge der Schadstoffe, die produziert werden, zu reduzieren.
Wie in vielen neu entstandenen Bereichen beinhaltet die Herausforderung zur Weiterentwicklung grüner Energie-Technologien gewisse Anforderungen, wie die, der mit ihr produzierten Abfallstoffe. Man schätzt, dass es um das Jahr 2020 einen plötzlichen Anstieg an Photovoltaik Abfällen geben wird, der von jenen Nutzern verursacht werden wird, die ihre Module in den heutigen Solaranlagen ersetzen müssen. Bis zu jenem Tag haben wir noch Zeit um optimale Wege zu finden, die uns aufzeigen, wie wir mit diesen Abfällen umgehen und was die beste Art ist, sie wieder zu verwerten.
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Zukunftsperspektiven für Schadstoff-Recycling von Abfallstoffen aus grünen Energietechnologien